fotoVital
Dias, Negative und Papierbilder auf CD / DVD / USB archivieren

 

Digitalisierung auf DVD/CD von Dias, Negativfilmstreifen, Papierbildern (farbe + schwarzweiß) inkl. Farbauffrischung und Filmkornglättung.

Fragen & Antworten

Gern bieten wir Ihnen hier Hinweise und Antworten rund um unsere Leistungen.
Sollten Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Mitarbeiter.

Es fängt schon mit der Auflösung an, da übertreiben die Scannerhersteller gerne gewaltig.

Wie jeder weiß, erzeugt höhere Auflösung mehr Details im Bild. Ein beliebter Trick ist deshalb, durch Interpolation neue Pixel zu errechnen und hinzuzufügen. Die Detailschärfe wird dadurch zwar nicht verbessert, die aufgeblähte Datei suggeriert aber bessere Qualität. Unser Vollformatsensor liefert dagegen immer die angegebene Auflösung, sichergestellt durch die wirklich vorhandenen 4.368 x 2.912 Pixel. Ein wahres Dilemma ist jedoch, dass mit höherer Scannerauflösung auch immer die Erfassung der, stets vorhandenen, Mikrokratzer und Staubpartikel auf der Filmoberfläche überdeutlich zunimmt. Aus dieser Sackgasse entkommt man nur durch höheren technischen Aufwand. Gute Scanner werden deshalb mit der ICE-Technik ausgerüstet. Vor dem eigentlichen Scannen wird dann die Filmoberfläche mit einem Infrarotstrahl abgetastet, dieser erkennt Vertiefungen (Kratzer) und Erhöhungen (Staub). Software ist in der Lage die fehlerhaften Stellen mit kopierten Farbpixel aus der Umgebung auszubessern. Perfekt möchte man meinen, mit Nichten. Die Scanzeit erhöht sich um das Dreifache, die Bilder verlieren an Schärfe und büßen Details ein. Und, was allzugerne verschwiegen wird, ICE funktioniert nicht bei glasgerahmten Dias, da wird jeder Fingerabdruck vom Glas haarscharf in das digitalisierte Bild integriert. Bei Kodachrome Dias und schwarzweiss Filmen identifiziert der Infrarotstrahl die darin enthaltenen Silberpartikel als Staubkorn, was zu massenhaften Fehlkorrekturen führen würde und deshalb nicht anwendbar ist. Beim Digitalisieren durch Abfotografieren (hoch auflösende Technik vorausgesetzt) treten diese Probleme nicht auf, weil das Dia/Negativ auf einer diffusen Glasscheibe scharf abgebildet wird, Mikrokratzer/Staub werden durch die spezielle Beleuchtung nicht mehr erfasst. Die Projektion hat auch den Vorteil, dass gewölbte Dias/Negative (bei unverglasten nicht zu vermeiden) verzerrungsfrei übertragen werden. Scanner schaffen das nicht. Durch die geringe Tiefenschärfe werden bei Wölbungen der Bildvorlage Bildbereiche unscharf gescannt. Da fragt man sich schon, warum fast jeder Scanservice mit Scannern digitalisiert und nicht abfotografiert. Aber auch dafür gibt es eine Antwort, die Beleuchtung der Digitalisierungsobjekte ist eine Spezialentwicklung von fotoVital und wird nicht veröffentlicht, ohne diese Technik hätte die Digitalisierung durch Abfotografieren keinen Vorteil.


Auf Bildsensoren befinden sich lichtempfindliche Pixel, die einfallendes Licht in elektrischen Strom umwandeln.

Ein Foto sieht umso besser aus, je mehr Licht der Sensor verarbeiten kann. Nun könnte man schließen, mehr Pixel, mehr Strom, besseres Foto. Diesen einfachen Gedankengang nutzen die Werbestrategen von Kompaktkameras gnadenlos aus und prahlen mit immer mehr Megapixel, die auf ihre Chips gequetscht werden. Der Pixelzuwachs erhöht aber nicht die Lichtempfindlichkeit, wenn die Chipfläche gleich bleibt. Im Gegenteil, die Lichteintrittsfläche je Pixel wird kleiner und damit auch der gewonnene Strom, nur das spezifische Grundrauschen verändert sich nicht. Das Bildsignal lässt sich jetzt schwerer vom Rauschen trennen, was einen Qualitätsverlust zur Folge hat. Der Bildsensor einer digitalen Kompaktkamera hat zurzeit eine Fläche von 7,2x5,3 mm. Digitale Spiegelreflexkameras haben Sensoren mit 22,7x15,1 mm, sie sind 9 mal so groß. Trotz dieses großen Unterschiedes ist die Anzahl der Pixel (rund 6 Megapixel) auf den Bildsensoren fast gleich. Warum wohl? Weil Spiegelreflexkameras wegen der teuren Mechanik und Optik auch perfekte Bilder machen müssen und dafür große Pixelflächen benötigt werden. Ein Vollformatsensor ist ein Bildsensor mit den Maßen 36x24 mm, das entspricht genau der Abmessung eines Kleinbilddia/Negativ, fast 23 Mal so groß wie ein Kompaktkamerachip. Dieser Sensor macht wegen der excellenten Lichtausbeute durch die großen Pixel unglaublich gute Bilder, obwohl die Pixelzahl nur etwa doppelt so groß ist wie bei Kompaktkameras!